Berlin. Wie kann öffentlicher Verkehr künftig flexibler, vielfältiger und stärker an den tatsächlichen Mobilitätsbedürfnissen der Menschen ausgerichtet werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich am 25. November 2026 der erstmals stattfindende Alternative ÖPNV-Gipfel in Berlin. Unter dem Leitmotiv „Moderner ÖPNV ist mehr als Linien“ bringt das neue Veranstaltungsformat des Bundesverbands Taxi und Mietwagen Expertinnen und Experten aus Mobilität, Wissenschaft, Politik und Praxis zusammen. Nun steht die Agenda mit zahlreichen hochkarätigen Speakerinnen und Speakern.

Für die Eröffnungsrede konnte Dr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, gewonnen werden. Im Anschluss eröffnet der Mobilitäts- und Zukunftsforscher Prof. Dr. Stephan Rammler mit einer Keynote die inhaltliche Debatte. Gemeinsam mit Gregor Beiner bildet sie den Auftakt für einen Nachmittag, der bewusst über die klassischen Grenzen des öffentlichen Verkehrs hinausblicken soll.

Im ersten Themenblock „ÖPNV anders denken“ diskutieren die Mobilitätsexpertin und Autorin Katja Diehl und Prof. Andreas Knie darüber, wie sich das Verständnis von öffentlicher Mobilität verändern muss. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ein moderner ÖPNV gedacht werden kann, wenn neben Bus und Bahn auch flexible und bedarfsgerechte Mobilitätsangebote stärker berücksichtigt werden.

Ab 16 Uhr richtet sich der Blick unter dem Titel „ÖPNV anders machen“ auf die praktische Umsetzung. Michael Oppermann, Geschäftsführer des Bundesverbands Taxi und Mietwagen, Dr. Alexandra Bensler und Benjamin Pfeifer bringen unterschiedliche Perspektiven ein, wie neue Mobilitätskonzepte in der Praxis funktionieren und Teil eines vielfältigeren öffentlichen Verkehrs werden können.

„Wir wollen mit dem Alternativen ÖPNV-Gipfel ganz bewusst Menschen und Perspektiven zusammenbringen, die öffentliche Mobilität weiterdenken. Die Agenda zeigt, wie breit diese Diskussion sein muss: von wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Impulsen über konkrete Lösungen aus der Praxis bis zur politischen Debatte. Unser Ziel ist nicht, bestehende Strukturen einfach fortzuschreiben, sondern gemeinsam darüber zu sprechen, welche Angebote die Menschen künftig wirklich brauchen und wie wir sie sinnvoll miteinander verknüpfen können“, fasst Floris Cooijmans, Organisator des Alternativen ÖPNV-Gipfels beim Bundesverband Taxi und Mietwagen, das neue Eventformat zusammen.

Den Abschluss des inhaltlichen Programms bildet ab 18 Uhr eine Podiumsdiskussion, moderiert von Jana Kugoth Redaktionsleiterin Verkehr & Smart Mobility beim Tagesspiegel Background. Mit den Diskutanten Michael Donth, Dr. Wiebke Zimmer, Gregor Beiner und Martin Bill treffen dabei unterschiedliche Erfahrungen und Blickwinkel auf die Zukunft des öffentlichen Verkehrs aufeinander. Anschließend bietet ein gemeinsames Abendessen Gelegenheit, die Diskussionen fortzuführen und neue Kontakte zu knüpfen. Auch während des Programms sind bewusst Networking-Pausen eingeplant.

 

Der Alternative ÖPNV-Gipfel versteht sich als neues Forum für die Debatte darüber, wie öffentlicher Verkehr breiter, flexibler und nutzerorientierter gestaltet werden kann. Neben klassischen Bus- und Bahnangeboten sollen dabei unter anderem On-Demand-Verkehre, Taxis, digitale Plattformen, Sharing-Angebote, autonome Mobilität sowie barrierefreie und sozial gerechte Mobilitätslösungen in den Blick genommen werden.

Der Alternative ÖPNV-Gipfel findet am Mittwoch, 25. November 2026, in Berlin statt. Beginn des Programms ist um 14:00 Uhr, das Networking mit Abendessen ist ab 19:00 Uhr vorgesehen.

Weitere Informationen und Anmeldung: https://bundesverband.taxi/termin/oepnv-gipfel-in-berlin/