Köln. Der Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. hat den Oberbürgermeister der Stadt Köln, Torsten Burmester, in einem Schreiben zur geplanten Einführung eines Mindestbeförderungsentgelts für Mietwagen sowie zur Flexibilisierung der Taxitarife beglückwünscht und seine Unterstützung für diesen Kurs bekräftigt.
In dem Schreiben an den Oberbürgermeister hebt der Verband hervor, dass Mindestbeförderungsentgelte ein geeignetes Instrument sind, um einen fairen Wettbewerb im Markt für Gelegenheitsverkehr sicherzustellen und gleichzeitig die Funktionsfähigkeit des Taxigewerbes als Bestandteil des öffentlichen Verkehrs zu erhalten. Taxis erfüllen mit Tarifpflicht, Beförderungspflicht und Betriebspflicht wichtige Aufgaben für die Mobilität der Bevölkerung und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Daseinsvorsorge.
„Die Entscheidung der Stadt Köln stärkt einen fairen Wettbewerb und sichert die Funktionsfähigkeit des Taxigewerbes als Teil des öffentlichen Verkehrs“, erklärte Michael Oppermann, Geschäftsführer des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen. „Mindestbeförderungsentgelte können verhindern, dass der Wettbewerb über Dumpingpreise ausgetragen wird, und sorgen für klare und verlässliche Rahmenbedingungen im Markt.“
Parallel dazu startet der Bundesverband eine E-Mail-Kampagne in Köln. Fahrerinnen und Fahrer, aber auch ihre Fahrgäste, können ihre Unterstützung für Mindestbeförderungsentgelte direkt gegenüber der Stadt Köln zum Ausdruck zu bringen. Der Bundesverband begegnet damit einer Kampagne der Plattform Uber, die sich gegen die Einführung von Mindestpreisen richtet.
Hierfür stellt der Verband einen QR-Code bereit, über den Teilnehmende unmittelbar eine vorbereitete E-Mail aufrufen können. Diese kann anschließend mit einem Klick direkt an den Oberbürgermeister der Stadt Köln versendet werden. In der Textvorlage heißt es: „Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Burmester, ich möchte Ihnen heute den Rücken stärken. Ich finde es gut, wie Sie sich für Fairness für alle Fahrerinnen und Fahrer auf den Straßen unserer Stadt einsetzen. Ein ausgewogen ausgestaltetes Mindestbeförderungsentgelt ist dafür der richtige Weg. Lassen Sie sich nicht von Kampagnen verunsichern. Halten Sie entschlossen Kurs!“
„Unserer Fahrerinnen und Fahrer und unsere Fahrgäste möchten ihre Stimme in dieser Debatte hörbar machen“, so Oppermann. „Mit der E-Mail-Kampagne schaffen wir eine unkomplizierte Möglichkeit, dieser Stimme Gehör zu schaffen.“
Hier geht es direkt zur E-Mailkampagne: https://tinyurl.com/koelnmachts