Köln. Der Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. begrüßt die veröffentlichte Allgemeinverfügung der Stadt Köln zur Einführung von Mindestbeförderungsentgelten im Mietwagenverkehr mit großer Freude. Mit Inkrafttreten zum 1. Juni 2026 setzt Köln ein kraftvolles Zeichen für faire Wettbewerbsbedingungen und schließt sich einer wachsenden Zahl von Städten an, die konsequent gegen ruinösen Preiswettbewerb im Mobilitätsmarkt vorgehen.

„Die Entscheidung in Köln ist ein starkes und wichtiges Signal für fairen Wettbewerb. Mindestbeförderungsentgelte sind ein wirksames Instrument gegen ruinösen Preisdruck und sorgen für verlässliche Rahmenbedingungen im Markt“, erklärt Bundesverbands-Geschäftsführer Michael Oppermann. „Dass immer mehr Städte diesen Weg gehen, zeigt: Die Politik erkennt den Handlungsbedarf – und sie geht in die aktive Umsetzung.“

Der Bundesverband Taxi und Mietwagen betont, dass die Allgemeinverfügung nicht nur wirtschaftliche Stabilität für Unternehmen schafft, sondern auch die Daseinsvorsorge im urbanen Verkehr sichert. Köln reiht sich damit in eine Entwicklung ein, die bundesweit an Dynamik gewinnt.

Ein besonderer Dank gilt dem Einsatz des lokalen Gewerbes: Das Bundesverbandsmitglied TAXI RUF Köln hat den politischen Prozess über lange Zeit hinweg intensiv begleitet und wichtige Impulse in den Medien und in der Politik gesetzt. Dieses kontinuierliche Engagement hat in der 1,1 Millionen-Einwohner-Metropole maßgeblich dazu beigetragen, dass nun eine ausgewogene und tragfähige Regelung umgesetzt wird.

Für den Bundesverband Taxi und Mietwagen steht fest: Mindestbeförderungsentgelte sind ein zentraler Baustein für einen fairen und zukunftsfesten Mobilitätsmarkt. Köln stärkt mit seiner Entscheidung diesen Weg – und setzt ein deutliches Signal für weitere Kommunen. „Wir sehen endlich bundesweit eine klare Entwicklung hin zu mehr Fairness im Wettbewerb. Köln, als bevölkerungsreichsten Stadt in Nordrhein-Westfalen, ist ein weiterer wichtiger Baustein dieser Entwicklung“, so Oppermann.

Zur Allgemeinverfügung

TAXI RUF-Vorstand Aleksandar Dragicevic bei der Demonstration für Mindestpreise in Köln