Berlin. Anlässlich des für Montag angekündigten bundesweiten Streiks im kommunalen Nahverkehr mobilisiert das deutsche Taxigewerbe alle verfügbaren Kräfte, um die Mobilität der Bevölkerung bestmöglich sicherzustellen. Deutschlandweit stehen rund 100.000 Fahrzeuge des mobilen Gewerbes bereit, um Fahrgäste zuverlässig und sicher an ihr Ziel zu bringen.

„Unser Gewerbe wird alles tun, damit Menschen, die auf Mobilität angewiesen sind, auch während des Streiks unterwegs sein können“, erklärt Michael Oppermann, Geschäftsführer des Bundesverbands Taxi und Mietwagen. „Mit rund 100.000 Fahrzeugen auf den Straßen leisten Taxis einen wichtigen Beitrag zur Grundversorgung.“

Der Bundesverband weist jedoch darauf hin, dass sich Verbraucherinnen und Verbraucher auf längere Wartezeiten einstellen sollten. Durch den Ausfall von Bussen und Bahnen ist mit einer außergewöhnlich hohen Nachfrage zu rechnen. „Das Taxigewerbe kann den kompletten Pendlerverkehr des öffentlichen Nahverkehrs naturgemäß nicht auffangen“, so Oppermann. „Aber wir helfen dort, wo es möglich ist – insbesondere bei individuellen, zeitkritischen Fahrten.“

Ein wichtiger Vorteil für Fahrgäste: Im Taxi bleibt der Preis auch in Ausnahmesituationen fair und transparent. Anders als bei plattformbasierten Angeboten gelten für Taxis verbindliche kommunale Tarife. „Gerade an solchen Tagen zeigt sich, wie wichtig verlässliche Regeln sind“, betont Oppermann. „Taxi steht für Fairness, Verlässlichkeit und Verbraucherschutz – auch und gerade dann, wenn die Nachfrage hoch ist.“

Der Bundesverband Taxi und Mietwagen appelliert an Fahrgäste, Fahrten möglichst frühzeitig zu planen und – wenn zeitlich machbar – vorab zu bestellen.