60 Prozent der Deutschen sprechen sich für die Einführung von MBE bei Fahrdiensten wie Uber aus. Das ist das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Infratest / Kantar.

Die Ergebnisse zeigen deutlich: Die Bürgerinnen und Bürger erwarten von der Politik faire Regeln im Personenbeförderungsmarkt. Nur 15 Prozent lehnen Mindestbeförderungsentgelte für plattformbasierte Mietwagen ab. Gleichzeitig sprechen sich 63 Prozent dafür aus, dass eine ausreichende Anzahl an Taxis als Teil der öffentlichen Mobilität erhalten bleiben muss.

Für Städte und Kommunen ist das ein klares Signal. Wer Mindestbeförderungsentgelte einführt, handelt nicht gegen die Interessen der Bevölkerung – sondern im Einklang mit ihnen. Ziel der Regelung ist es, ruinösen Preiswettbewerb und Sozialdumping einzudämmen sowie faire Wettbewerbsbedingungen zwischen Taxi und plattformbasierten Fahrdiensten zu schaffen.

Das Personenbeförderungsgesetz gibt Kommunen bereits heute die Möglichkeit, Mindestpreise für Mietwagen festzulegen. Mehrere Städte, darunter Berlin und München, bereiten entsprechende Regelungen vor. Die Umfrage macht deutlich: Eine verantwortungsvolle Regulierung von Uber & Co. findet breite Unterstützung in der Bevölkerung.

Bild: Straßenumfrage des SWR: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/taxi-uber-streit-heidelberg-100.html